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Wasn’t it good ;-) Englandfahrt 2012

Am Montag, den 16.04.2012 brachen wir auf nach England. Wir, dass waren 60 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10. Mit einem Doppeldeckerbus der Firma Bröskamp aus Harsewinkel ging es zunächst nach Zeebrugge in Belgien. Dort bestiegen wir die Fähre „Pride of York“ und bezogen unsere Kabinen. Die waren zwar sehr klein und die Duschen sehr eng, aber dafür war alles sauber und ordentlich.

Am Abend war Disco auf der Fähre und einige von uns haben ordentlich getanzt. Die Nacht über sind wir an der englischen Küste entlang bis nach Hull gefahren. Das Frühstück auf der Fähre hat sehr gut geschmeckt und es gab eine große Auswahl. Leider verzögerte sich wegen des starken Windes das Anlegemanöver und deshalb verpassten wir unsere Stadtführung in York. Wir gingen nur kurz ein wenig durch York, bevor wir weiterfuhren, um eine Fahrt mit einer alten Eisenbahn zu machen.

Die North Yorkshire Moors Railway (NYMR) ist eine Museumseisenbahn in North Yorkshire. Es handelt sich um eine weitgehend eingleisige Strecke in Normalspur mit einer Länge von 29 Kilometern. Damit ist sie die zweitlängste Museumseisenbahn des Vereinigten Königreichs.

Diese Bahn kam allen, die den ersten „Harry-Potter-Film“ gesehen haben, sehr bekannt vor. Und tatsächlich sind die Sequenzen, in denen Harry Potter mit einer Bahn fährt, dort gedreht worden. Die Landschaft dort war ganz anders als bei uns, sehr hügelig und felsig, mit niedrigen Sträuchern und Gras.

Nach der Eisenbahnfahrt sind wir zur Jugendherberge und haben dort unsere Zimmer bezogen. Die Jugendherberge war in Ordnung. Das Essen dagegen war doch etwas gewöhnungsbedürftig, aber die meisten sind satt geworden. Am Abend durften wir dann noch etwas in die Stadt gehen.

Am Mittwoch ging es dann schon weiter Richtung London. Auf dem Weg lag Warwick Castle, eine Burg nahe der Stadt Warwick in der Grafschaft Warwickshire in Mittelengland am Ufer des Flusses Avon. Die Burg zählt zu den schönsten und besterhaltenen Burgen Englands und ist eine Touristenattraktion, die jedes Jahr von tausenden Menschen besucht wird. Die Burg ist sehr interessant mit ihren Verliesen, Räumen und Rüstungen. Viele sehr echt wirkende Puppen zeigen, wie die Menschen damals gelebt und sich gekleidet haben. Dazu gab es eine tolle Greifvogelschau.

London! Eine riesige Stadt, hektisch, laut und ständig verstopft mit Autos. Hier bezogen wir unsere Zimmer im International Youth Hostel. Es liegt sehr zentral mitten in London. Nach dem gemeinsamen Abendessen, dass ganz gut war, hatten wir noch Gelegenheit, uns etwas umzuschauen. Der dichte Straßenverkehr und die vielen rücksichtslosen Fahrer, die nicht auf Fußgänger achten, waren für uns ungewohnt und wir mussten ganz schön aufpassen. Wenigstens steht an jeder Fahrbahn ein Hinweis, aus welcher Richtung Autos kommen. Für Touristen, die den Rechtsverkehr gewohnt sind, ist das sehr hilfreich.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen von London. Nach dem Frühstück brachen wir auf zu einer Stadtrundfahrt. Eine deutschsprachige Reiseleiterin erklärte uns viele interessante Dinge und zeigte uns alle bekannten Sehenswürdigkeiten, die wir nur aus dem Schulbuch oder dem Fernsehen kannten. Dabei war die Hektik, mit der die meisten Einheimischen unterwegs waren, besonders auffällig. Auch von der Größe dieser Weltstadt bekamen wir einen Eindruck.

Nach der Rundfahrt brachte unser Bus uns in den Stadtteil Camden, wo es einen berühmten Markt gibt. In ehemaligen Stallungen sind kleine Läden entstanden, die von alten Büchern über Schallplatten bis zu modernen Elektronikartikeln alles bieten. Auch Essen aus verschiedenen Ländern gab es dort, deshalb hatten wir für diesen Abend auch kein Essen im Hotel gebucht. Aber viele von uns sind dann doch lieber zu Mac Donald´s gegangen. Sicher ist sicher!

Als der Freitag anbrach, wurde uns bewusst, wie schnell die Zeit vergangen war. Heute gingen wir mit Frau Walther und Frau Wandmacher zu Madame Tussauds, dem weltberühmten Wachsfigurenkabinett, während Herr Gerisch mit der U-Bahn, der Tube, in einen anderen Teil von London fuhr, um unsere Bustickets zu holen. Madame Tussauds war toll. Überall täuschend echte Figuren von bekannten Schauspielern, Musikern, Sportlern oder Politikern. Vor allem war es super, dass man sich neben die Figuren stellen und fotografieren lassen konnte. Davon haben wir ausgiebig Gebrauch gemacht. Wann kann man schon George Clooney die Hand schütteln oder sich neben Madonna stellen? Für den teuren Eintritt bekamen wir wirklich einiges geboten.

Ein besonderes Highlight war die anschließende Bustour in den bekannten englischen Doppeldeckerbussen. Diese sind oben offen, man sitzt also in etwa 4 Metern Höhe und hat von dort einen tollen Überblick. Jeder bekam einen Fahrschein und mit dem konnten wir nun in Kleingruppen London erkunden. Ohne Lehrer! Es gibt 4 verschiedene Linien, die alle farbig gekennzeichnet sind und auf  festen Routen durch London fahren. Man kann an jeder Haltestelle aus- und wieder einsteigen und so London erkunden. Man kann sich also fast nicht vertun. Man muss nur daran denken, dass ein Bus für seine Tour 2 bis 3 Stunden benötigt. Aber wir haben uns alle zurechtgefunden und waren fast pünktlich wieder am Youth Hostel. Einige mit ein paar Schwierigkeiten, die aber durch einen Anruf schnell überwunden werden konnten, einige mit dem Taxi…aber alle wussten sich zu helfen. Darauf waren wir schon ein wenig stolz!

Dann ging es zurück, diesmal nach Dover und von dort mit einer Fähre nach Calais. Die Überfahrt war etwas schauklig und einigen ging es nicht so gut. Aber die Fahrt dauerte auch nur drei Stunden. Die Fahrt von Calais nach Peckelsheim nutzten dann einige, um zu schlafen. Wieder zuhause zu sein, war schön, zumal wir alle viel zu erzählen hatten. England ist auf jeden Fall eine Reise wert!

Wir bedanken uns bei unseren Lehrern, die diese Reise geplant und mit uns durchgeführt haben. Wir glauben, dass es ihnen auch gefallen hat und wir ihnen das Leben nicht allzu schwer gemacht haben. Außerdem bedanken wir uns auch bei unserem Busfahrer Berthold, der uns ruhig und sicher durch den englischen Verkehr gefahren hat.

Die Klassen 9 und 10

 

 

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